Der Schlosskomplex

Nach den Bombenangriffen im Februar 1945 standen die Dresdner an dieser Stelle vor einem riesigen Haufen Schutt, aus dem einige Ruinen gen Himmel zeigten. 

Die Kunstschätze waren vorsorglich ausgelagert worden, doch der größte Teil der kostbaren Ausstattung der vielen Säle und Prunkgemächer waren für immer verloren. Der Wiederaufbau ging zu Zeiten der DDR nur zögerlich voran und erst nach 1990 setzte eine rege Bautätigkeit ein, die dieses einmalige Gebäudeensemble in ihrer alten Pracht wieder entstehen lässt (siehe auch Geschichte Dresdens).

Residenzschloss Dresden

Das Residenzschloss, eines der bedeutendsten Renaissance-Bauwerke Deutschlands, war über sieben Jahrhunderte hinweg Sitz der sächsischen Kurfürsten und Könige aus dem Geschlecht der Wettiner. Als das älteste Bauwerk Dresdens hat es seinen Ursprung in einer mittelalterlichen Burg. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg zu einem vierflügeligen Schloss ausgebaut, im 16. Jahrhundert erfolgte der Umbau zu einem Renaissanceschloss und wiederum im 19. Jahrhundert erhielt es seine jetzige Gestalt im Stil der Neo-Renaissance. Heute befinden sich im Schloss mehrere Museen:

Inmitten des historischen Stadtkerns Dresdens am linken Elbufer und in unmittelbarer Nachbarschaft des Dresdner Residenzschlosses, des Dresdner Zwingers, der Frauenkirche sowie aller anderen touristischen Höhepunkte in der Historischen Altstadt Dresdens bietet city apart DRESDEN den Besuchern der Stadt moderne und voll ausgestattete Ferienwohnungen.

Katholische Hofkirche

Eine katholische Hofkirche wurde in dem seit 1539 protestantischen Dresden notwendig, weil August der Starke (1670 – 1733) zum katholischen Glauben gewechselt war, um die polnische Königskrone erlangen zu können. 1751 wurde die Kirche geweiht und nach dem fast 40jährigem Wiederaufbau in Folge der großen Kriegsschäden präsentiert sie sich heute als ein prächtig geschmücktes Juwel des historischen Zentrums Dresdens.

Fürstenzug

Der Fürstenzug schmückt seit 1876 die Außenfassade des Langen Ganges an der Augustusstraße. Das große Wandfries, mit 102 Metern Länge und 957 Quadratmetern Fläche das größte Porzellanbild der Welt, zeigt die Ahnengalerie der Wettiner mit 35 Markgrafen, Herzögen, Kurfürsten und Königen, die zwischen 1123 und 1904 in Sachsen herrschten, sowie 58 weitere Personen.

Johanneum

Dieses Gebäude wurde ursprünglich 1590 für die Unterbringung der kurfürstlichen Pferde und Kutschen gebaut. Direkt in der Nachbarschaft zur Turnierbahn im Stallhof brachte man hier auch bald die Kurfürstliche Rüst- und Harnischkammer unter. Nach dem Wiederaufbau in Folge der starken Beschädigungen im zweiten Weltkrieg zog 1954 das Museum für Verkehrsgeschichte ein. 

Stallhof

Als Schauplatz für "höfische Turniere", bei denen Geschicklichkeit und Sportlichkeit unter Beweis gestellt werden müssen, ist er eines der wenigen erhaltenen, zu ihrer Entstehungszeit bereits hoch gelobten Zeugnisse einer glanzvollen Renaissanceepoche.

01067 Dresden
Tel.: 0351 49149601
Fax: 0351 49149625
www.schloesserland-sachsen.de

Geöffnet:
Täglich von 07:00 – 20:00 frei zugänglich
bei Veranstaltungen wird Eintritt erhoben

Taschenbergpalais

August der Starke (1670 – 1733) ließ das Taschenbergpalais 1711 neben dem Residenzschloss als Wohnsitz für seine berühmte Mätresse Gräfin Cosel (1680 – 1765) bauen. Den Namen erhielt das Palais vom Taschenberg, dem damaligen kleinen Hügel am Elbufer, auf dem das Residenzschloss errichtet wurde. Die Bombenangriffe im Februar 1945 ließen vom Taschenbergpalais nur einige Mauerreste übrig. Heute dient das 1995 wieder aufgebaute Taschenbergpalais als 5-Sterne-Hotel und einige der Restaurants eignen sich sehr gut für eine Kulturpause.

Georgentor

Ursprünglich als elbseitiger Ausgang der Stadtfestung ist das Georgentor das erste Renaissance-Bauwerk Dresdens und entstand 1535. Hinter der meisterlich gestalteten Neorenaissance-Fassade (entstanden nach dem Umbau 1889 – 1901) verbergen sich die kurfürstlichen bzw. königlichen Gemächer, die der Öffentlichkeit demnächst präsentiert werden sollen.

Augustusbrücke

Schon seit 1287 gab es an dieser Stelle eine steinerne Elbüberquerung. Die heutige Brücke entstand 1907 – 1910, da das alte Bauwerk dem Schiffsverkehr keine ausreichende Durchfahrweite mehr bot. Sie besteht aus einer 355 m langen und 17 m breiten Stahlbetonkonstruktion, die mit Sandstein verkleidet ist. Die Form der Pfeiler mit ihren krönenden Nischen wurde dem barocken Vorgängerbau nachempfunden.

‹ zurück zum Seitenanfang ›